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Costa Rica 2014

Blattschneiderameise bei Costa Rica Reise

Costa Rica - La pura vida! Reisebericht und Bilder von Birgit Riedl

Teil 2

E-Mail an Birgit

Bericht in 3 Teilen: Teil 1 - Teil 2 - Teil 3

Costa Rica 2014

Giftpfeilfrosch bei Costa Rica Reise

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Ab 5.30 Uhr sind die Brüllaffen aktiv, gleich darauf lautstark die Vögel. Ab 6 Uhr kommen die ersten Vögel an die Bananen, ab 6.30 Uhr geht es rund. In unserer ersten Nacht hat es stark geregnet, andere Gäste erzählten, das sei ein Glück, so viele Vögel hätten sie in den Tagen vorher nicht gesehen. Kein Wunder, dass unser eigenes Frühstück fast nebensächlich war. Hier haben wir übrigens zum ersten Mal Gallo Pinto gegessen - lecker!

Für den Wanderweg durch den Regenwald gilt zu beachten, dass man geschlossene Schuhe tragen und einen Wanderstock mitnehmen soll. Die Wege sind mit altem Laub bedeckt, die Schlangen haben die gleiche Farbe. Durch die Erschütterungen durch den Stock haben die Schlangen die Möglichkeit, rechtzeitig den Weg zu räumen.

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Der Erdbeerfrosch ist nur ca. 1,5 bis 2cm groß
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Den grünschwarzen Goldbaumsteiger (auch ein Pfeilgiftfrosch) haben wir nur einmal gesehen
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Bootsfahrt auf dem Rio San Carlos
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Ein ganzer Schwarm Hellroter Aras flog neben uns am Ufer entlang und setzte sich dann in einen Futterbaum
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Kaiman
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Der Stirnlappenbasilisk kann übers Wasser laufen, auf englisch heißt er Jesus-Christ-Lizard
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Der kleinste Frosch der Welt, ein Baumfrosch
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Ein Pärchen Großer Soldatenaras im Anflug auf ihren Schlafbaum
An unserem letzten Morgen wollte ich endlich den Curassow fotografieren, einen imposanten und großen Vogel, der immer morgens zu Fuß durch die Anlage unterwegs war. Ich war gerade auf dem Weg ins Bad, als Alex rief "Da ist er, komm schnell". Also im Schlafanzug rein in die Wanderstiefel, Foto geschnappt und dem Vogel nach. Ich musste mich ganz schön sputen, um mit seinen langen Beinen Schritt halten zu können. Und die Angestellten hatten was zu grinsen.

Unser Abschiedsgeschenk war eine Gruppe von Klammeraffen, die neben dem Wanderweg in den Baumwipfeln saß und die wir diesmal sehr gut sehen konnten. Danach hieß es nach drei Nächten auch schon wieder Abschied nehmen von diesem wunderschönen Stück Natur. Obwohl wir unglaublich viel gesehen haben, wären wir gerne noch länger geblieben.
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Curassow (Tuberkelhokko)
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Klammeraffen kommen nur in intakten Regenwäldern vor, sie sind quasi ein Qualitätssiegel
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Spielstunde bei den Klammeraffen
Unser nächstes Ziel war die Gegend um den Vulkan Arenal. Für die ca. 140km haben wir dreieinhalb Stunden gebraucht, schneller ist man in Costa Rica einfach nicht unterwegs. Wichtigster und touristischster Ort ist La Fortuna. Dort reihen sich bekannte Fast Food Ketten, Tourveranstalter, Casinos, Discos und Hotels dicht an dicht. Wir hatten uns schon vorher für das nahe gelegene El Castillo als Übernachtungsort entschieden. Wir sind regelrecht über die Cabinas Los Tucanes gestolpert und bekamen dort ein riesengroßes und blitzsauberes Zimmer für 50$ inklusive Frühstück. Als wir auf die Frage nach dem Frühstück einstimmig "Traditional, por favor" geantwortet haben, war jedes Eis gebrochen. Zur Erläuterung: Es wird meist amerikanisches Frühstück oder eben desayuno tradicional zur Auswahl gestellt. Amerikanisch kennt man ja, tradicional beinhaltet frische Früchte, Kochbanane, gallo pinto (Reis mit Bohnen), Toast, Marmelade, evtl. Ei, Kaffee und Saft.

In Costa Rica sollte man ja auch mal auf einen Vulkan steigen. Also fuhren wir zur Arenal Observatory Lodge, zahlten je 8$ Eintritt und durften uns dafür den ganzen Tag auf dem Gelände des Hotels aufhalten, Karte inklusive. Der Weg hoch zum Gipfel des Cerro Chato ist steil, rutschig und äußerst knieunfreundlich. Oben angekommen, sollte man nicht der Beschilderung nach links folgen, sondern dem Hinweis des Ticketverkäufers, nach rechts. Dort ist der Zugang zum See einfacher, wenn auch nicht einfach.

Auf dem Gelände der Arenal Observatory Lodge gibt es einen hübschen Wanderweg (mit Blick auf den Arenal) über eine Hängebrücke und zu einem Wasserfall, beides wirklich sehenswert. Dort haben wir unsere ersten Nasenbären gesehen. Meist wühlen die knuffigen Tierchen auf Futtersuche bis zu den Ohren im Laub, flink sind sie außerdem. Sie zu fotografieren, erfordert etwas Geduld.
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Einfach prächtig: der Vulkan Arenal
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Der Weg zum Gipfel des Cerro Chato
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Im Kratersee kann man baden
Im Nationalpark Arenal gibt es verschiedene Wege, der alte Lavastromweg führt in das Lavafeld des Ausbruchs von 1992 und kann mit einem Rundgang durch den dortigen Regenwald kombiniert werden. Dabei kommt man an El Ceibo vorbei, einem sehr alten und sehr großen Kapokbaum.
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Auch hier wachsen kleine Orchideen
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In der Gegend um den Arenal sieht man viele Nasenbären
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"El Ceibo", ein ca. 400 Jahre alter Kapokbaum
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Verwandte vom Curassow?
Beim Weg zum Nationalpark Tenorio waren wir unsicher. Wir hätten ein großes "U" fahren müssen, aber der Freund unserer Zimmerwirtin erklärte auf Spanisch und mit Händen und Füßen, wir könnten auch die Abkürzung nach Bijagua nehmen. Es sei alles Schotter, aber gut zu fahren. Er fährt da mit seinem Touristen-Kleinbus auch immer. Beim ersten Versuch haben wir die Abzweigung verpasst, dafür hatten wir direkt neben der Straße sieben Brüllaffen, die ersten, die wir nicht nur gehört sondern auch gesehen haben. Ein paar Straßenarbeiter haben uns zurück geschickt und erklärt, wo die Abzweigung ist. Von dieser Seite war sie auch ausgeschildert. Da die Schotterstrecke recht einsam war, habe ich sicherheitshalber bei jedem Fußgänger oder Radfahrer gefragt, ob dies der Weg nach Bijagua sei. Wir waren zum Glück immer richtig.

Die einzige Straße von Bijagua hoch zum Nationalpark war das mit Abstand Schlechteste, was wir je gefahren sind. Schlaglöcher in denen ein Kleinwagen verschwinden kann, daneben kindskopfgroße Steine, eng und unübersichtlich sowieso. Zu unserem großen Erstaunen standen aber recht viele Autos und sogar Busse auf dem Parkplatz. Eigentlich hatten wir erst ein Zimmer suchen wollen, um das Gepäck sicher verstaut zu wissen (man hört immer wieder von aufgebrochenen Autos) aber das hatte sich irgendwie nicht ergeben und stellte sich als Glück heraus. Entgegen den Angaben im Reiseführer darf man nicht mehr hoch zum Gipfel und in den heißen Quellen nicht mehr baden, der Rundwanderweg war bis auf ein kleines Stück (hin und zurück) gesperrt und es fing dann recht kräftig an zu regnen.
Was wir aber gesehen haben, war wieder einmal etwas völlig Neues und wieder einmal überwältigend schön. Es wird gesagt, dass Gott, nachdem er den Himmel blau gemalt hatte, seinen Pinsel im Rio Celeste ausgewaschen hat. Wenn man dort steht, glaubt man es sofort.
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Unsere ersten Brüllaffen haben wir am Straßenrand gesehen
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Der Rio Celeste
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Auch heiße Quellen gibt es
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